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Affiliate-Marketing

    Affiliate-Marketing bezeichnet Onlinewerbung im Sinne einer Vertriebskooperation. Der Werbetreibende (Merchant, Advertiser) wirbt auf der Website des Publishers (Affiliates). Wird darüber eine Transaktion getätigt, erhält der Publisher eine Vergütung in der Regel als Provionszahlung auf Abverkauf. Es gibt außer diesem pay-per-sale (pps) auch andere Vergütungsmodelle, die ebenfalls auf die Useraktion (ppa = pay-per-action) bezogen sind wie z.B. der pay-per-lead (ppl). Hier äußert der User Interesse an dem Unternehmen oder Produkt, indem er sich z.B. für einen Newsletter anmeldet oder Informationen zu einem Produkt anfordert. Weiterhin gibt es auch ein ppc (pay-per-click) Abrechnungsmodell, das aber in der Praxis kaum noch vorkommt.
    Im Affiliate-Marketing auf pps-Basis wird das Risiko vom Advertiser auf den Publisher verlagert. Nur wenn ein Kauf getätigt wird, erhält der Publisher eine Vergütung, falls nicht, geht er leer aus und hat die Werbeplatzierung auf seiner Webseite umsonst hergegeben.

    Cookie

      Nein, hier ist kein Keks gemeint, sondern eine kleine Javascript-Text-Datei, die beim Surfen im Internet auf dem eigenen Computer gespeichert wird. Im Wesentlichen dient sie der Wiedererkennung des Users (genaugenommen des Computers) und wird hierbei für verschiedene meist werberelevante Zwecke genutzt. Klickt man z.B. auf einen Banner, der zu einem Shop führt, wird ein Cookie auf die Festplatte geschrieben. Erfolgt auch erst einige Tage später ein Kauf, kann dieser diesem Banner zugeordnet werden. Cookies sind eine technische Vorraussetzung für das affiliate-marketing. Prinzipiell kann man Cookies zwar in jedem Browser deaktivieren, dann lässt sich das Internet aber faktisch nicht mehr nutzen. Schauen Sie selbst in ihrem Browser wieviele Cookies gespeichert sind.

      Als Weiterentwicklung des relativ simplen Cookie-Tracking fungieren heute Flash-Cookie und Canvas-Fingerprinting als Techniken zu Identifzierung des Computers.

      cpl

        cpl bedeutet cost-per-lead und ist ein Vergütungsmodell im Affiliatemarketing

        cpo

          Der Ausdruck cpo steht im Onlinemarketing für „cost per order“. Im Affiliatemarketing bezahlt der Werbekunde (Merchant) den Publisher (Affiliate) nur, wenn über dessen Webseite ein Kauf generiert wurde. Die Höhe der Vergütung ist in der Regel eine Provisionierung von z.B. 5% des Bestellwertes.

          Merchant

            Merchant (Kaufmann) nennt man im Online-Affilate-Marketing einen Händler, der als Werbekunde auf anderen Webseiten (die der Affiliates) Werbung schaltet.

            pps

              pps bedeutet pay-per-sale und beschreibt eine Vergütung nach abgeschlossenem Verkauf (s.a. affiliate-marketing )