Social-Media

Content-Marketing

    Jedes Unternehmen hat es: Fachwissen. Und dieser Content ist auch oft schon qualifiziert formuliert und liegen in Form von (PR-) Texten oder (Produkt-) Videos vor. Was ist also naheliegender als diese Inhalte auch für Marketingaktionen (Content-Marketing) im Social-Media zu verwenden? Dieser Content muss nicht zwingend unabhängig wirken ( das ist auch der Unterschied und die Abgrenzung zu Native-Advertising ), sondern kann durchaus erkennbar vom Anbieter / Werbetreibenden stammen. Dies ist auch allemal glaubwürdiger als enttarnte Schleichwerbung.  Guter Content egal welchen Ursprungs bedeutet zudem einen Mehrwert für die User.

    Ausprägungen sind die klassischen PR-Mitteilung von Unternehmen, das Engagement auf User-Generated-Content – Seiten wie zum Beispiel Kommentare in Blogs oder Forenbeiträge bis hin zu ganzen gesponsorten Contentbereichen einer Website. So finden sich z.B. auf Community-Seiten gekennzeichnete Unterforen von Hersteller und Handel zum Presales- und After-Sales -Service.

    earned-media

      earned-media oder „verdiente“ Medialeistung ist einer der Grundpfeiler des Social-Media-Marketing: Die Kommunikationsinhalte werden vom Werbekunden nicht „gebucht“, z.B. über Display-Werbebotschaften. Diese Inhalte stammen auch nicht von den Unternehmenswebsites, sondern verbreiten sich viral, beispielsweise über Diskussionen in Blogs und Foren, über Youtube-Videos etc.
      Empfehlungsmarketing und Word-of-Mouth-Marketing sind hier die Stichworte.
      Lanciert wird der Buzz in der Regel von Kommunikationsprofis in Unternehmen oder Agenturen, die Themen streuen und auf Ihre Verbreitung setzen, diese monitoren und steuern wollen.

      Inbound-Marketing

        Inbound-Marketing ist eine Marketingmethode, bei der zunächst das Interesse an einem Produkt/Unternehmen geweckt wird und die initiale Initiative zur Kontaktaufnahme vom Kunden/User ausgeht.
        Zentral ist hierbei attraktiver Content (s.a. Content-Marketing), den das Unternehmen zum Beispiel über Social-Media oder PR Mitteilungen verbreitet.
        Auch kann der Kunde nach einem konkreten Produkt oder einer Dienstleistung suchen und dabei in Verzeichnissen oder Suchmaschinen (SEO) fündig werden.
        Über weitere Mechanismen der Leadgenerierung und -bearbeitung und über CRM Maßnahmen erklimmt der Kunde eine immer höhere Stufe auf der Loyalitätspyramide.
        Die Instrumente sind hierbei:
        Content-Marketing
        Socialmedia-Marketing
        Suchmaschinenmarketing (SEO)
        Email-Marketing
        CRM

        Es gibt einige Dienstleister und Agenturen, die sich auf Inbound-Marketing spezialisiert haben wie z.B. Hubspot
        siehe auch eine Infografik zur Gegenüberstellung von Inbound-Marketing zu Outbound-Marketing.

        Influencer

          Als Influencer (Beeinflusser) wird ein User bezeichnet, der im Socialmedia als Multiplikator andere Nutzer von seiner Meinung zu einem bestimmten Produkt oder zu einer Marke ( Brand ) beeinflusst. Der Begriff Influencer ist eng verwandt mit dem Ausdruck Meinungsführer bzw. Opinion-Leader.

          Seeding

            Der Begriff Seeding bedeutet „aussähen“ und meint im Digitalmarketing das Setzen von Inhalten in der Regel auf Social-Media Plattformen oder in Kommentaren auf redaktionellen Seiten. Die Hoffnung des Advertisers ist, dass sich dieser Content über word-of-mouth Marketing viral verbreitet, dass also andere User und Medien diese Inhalte aufgreifen, darüber berichten und weiter streuen. (s.a. earned-media)

            Social-Media

              Medieninhalte entstehen durch das Zusammenspiel und die Kommunikation von Menschen auf bestimmten Social-Media Plattformen wie Social-Network, Forum, Facebook, Twitter, Instagram, Youtube, Xing, LinkedIn etc. oder auch in Kommentaren auf redaktionellen Seiten.
              Advertiser versuchen Ihre Inhalte auf diesen Social-Media Kanälen zu streuen (Social-Media Marketing).

              Social-Media-Monitoring

                Das Monitoring von Beiträgen in Kommentaren, Blog, Forum oder Social-Network lässt sich vielfältig verwenden, zum Beispiel um Trends zu erkennen, für das Produktmanagement oder für die Qualitätssicherung.

                Und es ist sicherlich der beste Weg Meinungsführer und Experten zu identifizieren. Diese sind stark auf Themenforen aktiv und verfügen i.d.R. über großes Fachwissen, das sie gerne als Multiplikatoren an andere weitergeben.

                Mit der Engagement-Funktion, über die viele Social-Media-Monitoring-Tools verfügen, lässt sich direkt mit eigenen Postings in die Kommunikation eingreifen.

                Social-Media-Monitoring – Tools

                  Es gibt zahlreiche Tools, um Social-Media Aktivitäten aufzudecken und zu analysieren.
                  Man kann grob die Bereiche Identifikation, Analyse und Engagement unterscheiden.
                  Zunächst müssen Äußerungen zu einer Person, zu einem Unternehmen oder eine Marke betreffend identifiziert werden. Dies muss neben den üblichen verdächtigen Quellen wie Facebook oder Twitter auch auf anderen Kanälen wie Forum, Blog, Social-Network oder auch anderen redaktionellen Websites geschehen.

                  Diese Beiträge müssen analysiert werden, um z.B. die Themen genauer zu erforschen, Sentiments also Stimmungen zu erkennen, die Relevanz des Buzz zu beurteilen. Hierbei bedarf es einer semantischen Analyse, die aber mechanisch nicht vollständig abbildbar ist, sondern nur eine Vorauswahl beinhalten kann. Um Sprache und deren Ausprägungen, Stilmittel oder zum Beispiel Ironie zu verstehen, sind technische Tools (noch) nicht verlässlich geeignet.
                  Ist die Analyse abgeschlossen, kann es des Eingreifens, des Engagements, bedürfen. Der Social-Media Manager muss in dem jeweiligen Channel aktiv werden. Dies ist besonders bei einer Krisenkommunikation zeitnah erforderlich.
                  Eine sehr gute Übersicht über Socia-Media Tools wird jährlich von der schweizer Agentur Goldbach Interactive erstellt.

                  http://www.goldbachinteractive.ch

                  http://www.goldbachinteractive.ch/insights/fachartikel/toolreport14-monitoring-tools

                  Social-Proof

                    Mit Social-Proof ist gemeint, dass es einen „Beweis“ dafür gibt, dass ein Produkt, eine Website, ein Unternehmen oder auch ein User bestimmte Eigenschaften aufweist. Der Beweis wird erbracht über Empfehlungen oder Bewertungen. Diese sind dann besonders glaubhaft, wenn sie von Freunden, Prominenten oder Experten mit einer guten Reputation stammen.