Digitalmarketing – Lexikon

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Brandingkampagne

Das Ziel von Brandingkampagnen ist es, die Image- und Bekanntheitsgradwerte zu steigern. Gemessen werden die Effekte zur Steigerung des Bekanntheitsgrades mit einer Pre- / Post-Messung. Bei der Vorher-Messung wird die Markenbekanntheit gestützt oder ungestützt vor dem Kampagnenstart auf dem Werbeträger gemessen. Nach Abschluss der Kampagne erfolgt die gleiche Messung. Aus der Differenz der Ergebnisse kann der Kampagnen- / Brandingeffekt abgeleitet werden.

dofollow

Ein Dofollow-Link führt im Gegensatz zu einem Nofollow-Link einen Suchmaschinen-Crawler auf die Link-Zielseite. Dies ist in der Regel bei vielen Softwareprogrammen wie wordpress oder xenforo die Standardeinstellung. Wichtig ist dies vorallem für die interne Verlinkung innerhalb der Webseite. Statt Dofollow-Link wird oft auch einfach nur der Begriff Follow-Link verwendet.
Viele Dofollow-Links auf einer Seite verwässern das suchmaschinenrelevante Gewicht des einzelnen Links. Deshalb sind ausgehende Links oft auch als „nofollow“ markiert.

nofollow

Wenn ein Link mit dem Attribut „nofollow“ belegt ist, bedeutet das, dass ihm z.B. ein Suchmaschinen-Crawler nicht folgen kann. Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es hilfreich, wenn möglichst viele relevante Links auf die eigene Seite als „dofollow“ – Links verweisen.

Markenbekanntheit

Die Markenbekanntheit zu steigern ist ein Kampagnenziel einer Branding-Kampagne. Die Markenbekanntheit lässt sich messen als gestützte oder ungestützte Bekanntheit. Bei der Messung der gestützten Bekannheit wird die Marke genannt, bei der ungestützten nicht. Beispiele: Welche der folgende Kosmetikmarken kennen Sie: Nivea, Dove,.. (gestützt) bzw. Welche Kosmetikmarken kennen Sie? (ungestützt).

Awareness

Der Begriff Awareness (Bewusstheit, Aufmerksamkeit) bedeutet im Onlinemarketing die Kenntnis eines Unternehmens oder einer Marke. Dargestellt wird die Awareness als Bekanntheitsgrad. (s.a. Markenbekanntheit)

Funnel

Ein Funnel ist ein Trichter, ein Sales-Funnel ist ein Verkaufstrichter. Im Onlinemarketing wird ein User in der Regel mit Email-Marketing- und Newslettermarketing-Kampagnen gemäß eines definierten Ablauf-und Zeitplans angesprochen. Auf jede erfolgte Reaktion oder auch Nicht-Reaktion seinerseits folgt eine andere Stufe der Ansprache bis der User letztendlich entweder gekauft oder sich vom Erhalt der Emails abgemeldet hat. Sales-Funnel werden vorallem für digitale Produkte (wie eBooks), Mitgliedschaften oder Abos verwendet. Es gibt verschiedene Email-Marketing Tools wie z.B. https://www.klick-tipp.com/ oder https://www.cleverreach.com/de/, mit denen sich entsprechende Kampagnen leicht aufsetzen lassen.

Publisher

Ein Publisher ist ein Webseitenbetreiber, der den Content im Internet zur Verfügung stellt. Dabei kann es sich sowohl um redaktionellen Content als auch um User-Generated-Content handeln. Website-Betreiber finanzieren sich in der Regel über Werbeeinnahmen. Dazu definieren sie auf ihrer Website bestimmte Flächen (Inventar), die sie für Displaywerbung vorsehen. Es gibt jedoch auch andere Einnahmearten wie z.B. Textlinks, Affiliate-Einbindungen oder Sponsored-Artikel. Publisher vertrauen sich für den Verkauf oft auch Vermarktern an, die als Mittler zwischen den Werbekunden und den Werbetreibenden fungieren. Die Advertiser (Werbetreibende) buchen dieses Werbeplatzierungen entweder direkt bei dem Publisher, über Agenturen, die wiederum mit Vermarktern zusammmenarbeiten oder über Netzwerke.

Yield

Der Begriff Yield meint im Onlinemarketing Restplatz. Es gibt bestimmte Yieldvermarkter, über die Yieldkampagnen gebucht werden können. Das Ziel des Yieldmanagements für Publisher ist es, das Inventar vollständig ausgelastet zu bekommen. Advertiser haben die Möglichkeit, darüber an günstige Werbebuchungen mit niedrigen eTKPs zu kommen. Über bestimmte Yieldmanagement-Plattformen finden Publisher und Advertiser zusammen. Für Publisher ist es wichtig, dass ihre Restplatzpreise nicht öffentlich bekannt werden, da dies den Premiumvertrieb kannibalisieren kann. Zu den Restplatz-Netzwerken kann man z.B. Google-Adsense, Criteo oder Adscale zählen. Grundsätzlich bieten sich aber auch alles Performance-und Affilate-Einbindungen für das Restplatz-Inventar an.

ASP

ASP steht für Application Service Provider. Softwareprogramme werden nicht auf dem Computer installiert, sondern der Anbieter vermietet diese Programme und stellt sie über das Internet zur Verfügung. Der Nutzer hat dazu auf dem Server des Anbieters einen geschlossenen Bereich, den er über den Browser ansteuert (siehe auch SAAS).

Adware

Der Begriff Adware ist eine Wortkreation aus Ad und Software. Hiermit sind Programme gemeint, die in der Regel in anderen Computerprogrammen eingebettet sind und die (unerwünscht) Werbung ausspielen. Adware ist teilweise in Freeware-Programmen zu finden und ist Teil deren Finanzierung.

Advisibility-Rate

Die Advisibility-Rate beschreibt das Verhältnis der sichtbaren Anzeigen zu den ingesamt ausgelieferten Anzeigen in Prozent.

Aggregator

Ein Aggregator bündelt den Content von verschiedenen Websites und stellt diesen zielgruppenspezifisch neu zusammen (kuratiert). Ein Aggretator kann ein Unternehmen (Dienstleister) oder eine Software sein.

Affinitätsindex

Ein Medium, ob Internetseite oder z.B. eine Zeitschrift, verfügt über eine bestimmte Zielgruppe. Der Anteil der Zielgruppe an den gesamten Usern (Lesern) wird in Prozent angegeben (z.B. 80% der User sind Männer). Dieser Zielgruppenanteil wird ins Verhältnis zu dem Zielgruppenanteil der Gesamtbevölkerung gesetzt. Beispielweise sind in der Gesamtbevölkerung nur rund 50% Männer. Der Affinitätsindex dieses Mediums für die Zielgruppenauswahl „Männer“ wäre demnach 80/50 = 160. Der Affinitätsindex ist allgemein ein Kriterium für die Medienauswahl.

Avatar

Ein Avatar ist eine selbstgewählte oder gestaltete Grafik eines Nutzer in virtuellen Welten, Chats, Blogs oder Foren, die er in seinem persönlichen Profil hinterlegt.

Algorithmus

Ein Algorithmus ist allgemein eine präzise und maschinell verarbeitbare Handlungs- oder Verarbeitungsvorschrift. Für das digitale Marketing relevant ist z.B. der „Google-Algorithmus“, mit dem Google die Wertigkeit einer Website für ein bestimmtes Keyword und damit das Ranking bestimmt. Auch Facebook hat einen Algroithmus, mit dessen Hilfe die Relevanz von Postings beurteilt wird.

agma

Die agma steht für Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse und ist ein Zusammenschluss von Medien, Agenturen und Werbetreibenden mit dem Ziel der Reichweiten-Messung für die Gattungen Print, Audio, Fernsehen, Plakat und Internet (in Zusammenarbeit mit der AGOF).

Adklick

Ein Adklick bezeichnet einen Klick auf eine Werbeanzeige (Ad).

Series-C-Phase

Unternehmensentwicklung: In der Series-C-Phase steht das Umsatzwachstum eindeutig im Mittelpunkt. Der Expansionskurs aus der Series-B-Phase wird forciert, teilweise werden weitere Unternehmen akquiriert und ein Börsengang vorbereitet. In dieser Phase steht Expansion oft vor Profitabilität.

Series-B-Phase

Unternehmensentwicklung: In der Series-B-Phase liegt der Fokus auf der Skalierung und auf dem Ausbau des Geschäfts, indem neue Märkte erschlossen werden. Die Series-B-Phase liegt zwischen der Series-A-Phase und der Series-C-Phase.