Digitalmarketing – Lexikon

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MVP

MVP steht für „Minimum Viable Product“ und beschreibt ein Vorgehen, wonach ein IT-Projekt (z.B. ein neues Geschäftsmodell) zunächst rudimentär mit den nötigsten Features live gestellt wird. Hierbei kann das Projekt und der Market-Fit getestet werden, ohne dass es langwieriger, aufwändiger und kostenintensiver Programmierabeiten bedarf. Viele Anwendungen lassen sich mit vorhandenen Techniken, z.B. auch wordpress-Themes oder Plugins bewerkstelligen, auch wenn Prozesse noch nicht vollkommen automatisiert ablaufen oder die technische Skalierbarkeit bei hohem Traffic-Aufkommen noch nicht gegeben ist.

Viewability

Mit Viewability wird im Onlinemarketing die Sichtbarkeit eines Werbemittels gemeint. Es hat sich ein Viewability-Standard von 50/1 etabliert (s. IAB). Das bedeutet, dass mindestens 50% eines Banners mindestens 1 Sekunde für den User sichtbar sein muss. Google nennt dies Active View. Die GroupM, eines der größten Agenturnetzwerke, plant für seine Kunden den 100/1 Standard einzuführen, d.h. 100% des Werbemittels muss mindestens 1 Sekunde lang sichtbar sein, damit die Werbeleistung erbracht ist.

EBITDA

EBITDA = Earnings before interest and taxes, depreciation and amortization (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf materielle und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) ist eine Kennzahl zur Unternehmenswertberechnung. (s.a. EBIT und EBITA)

EBIT

EBIT = Earnings before interest and taxes (Gewinn vor Zinsen und Steuern) ist eine wichtige Kennzahl zur Unternehmenswertberechnung.
Vom Umsatz werden sämtliche Kosten einschließlich Unternehmergehälter und Abschreibungen abgezogen. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen werden die Unternehmergehälter oft über- oder unterbewertet. Deshalb wird hier in der Regel ein kalkulatorisches Unternehmergehalt angenommen, das das Unternehmen einem angestellten Mitarbeiter / Geschäftsführer mit gleichen Aufgaben bezahlen müsste.
(s.a. EBITA)

EBITA

EBITA = Earnings before interest, taxes and amortization (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Im Gegensatz zum EBITDA wird bei den Abschreibungen nicht zwischen materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen unterschieden. (s.a. EBIT)

Searchterm

Searchterm oder Suchstring ist eine Suchanfrage an eine Suchmaschine. Searchterms können dabei Einwortanfragen (einzelne Keywords) sein oder mehrere Wörter enthalten.

Blockchain

Eine Blockchain besteht bildlich gesprochen aus einer Kette von Blöcken. Hierbei werden auf Kryptografie basierende, dezentrale Technologien zugrunde gelegt. In einer Blockchain wird zum Beispiel ein Code in verschiedene Einheiten untergliedert, die auf verschiedenen Computersystemen liegen. Jedes Teil hat eine bestimmte Codierung, die der nächste Block aufgreifen muss. Um den Code vollständig zu entschlüsseln, muss die gesamte Blockchain bekannt sein, es darf kein Element fehlen (s.a. http://bundesblock.de/)

IPO

Mit IPO (Inital Public Offering) ist der Börsengang eines Unternehmens gemeint (s.a. ICO)

ICO

ICO (Initial Coin Offering) ist mit dem Begriff IPO (Inital Public Offering) also dem Börsengang eines Unternehmens verwandt. Bei einem ICO geht es jedoch nicht um Firmenanteile oder Aktien, sondern um sogenannte Tokens. Tokens sind eine Art Wertmarke oder Coupon (s.a. wikipedia) zum Erwerb des auch zukünftigen Produktes.

URL

URL steht für „Uniform Resource Locator“ und ist eine eindeutige Internetadresse unter der eine Website aufgerufen werden kann.

Storytelling

Storytelling oder das Geschichtenerzählen ist im Marketing eine Methode, Informationen mit Emotionen aufzuladen und sie in einen bestimmten Kontext zu stellen, auch um sie für den Rezipienten erlebbarer zu machen. Storytelling hat einen Einfluss auf die Markenbekanntheit und auf die Imagewerte und ist ein fester Bestandteil des Content-Marketing.

WDF*IDF

Die Formel WDF*IDF wird im SEO verwendet und bestimmt das Verhältnis von einem bestimmten Term (Searchterm) zu allen übrigen Termen. Hier werden die relativen Vorkommen verglichen, über einen bestimmten Logarithmus gewichtet und mit anderen Website-Inhalten verglichen. Das Ergebnis zeigt, wie relevant der Content für das Keyword im Vergleich zu anderen Inhalten ist. (s.a. Keyword-Density)

Google-Suggest

Google-Suggest: Beim Eingeben von Suchanfragen erscheinen Vorschläge direkt unter der Eingabezeile

Longtail

Longtail bedeutet eigentlich „langer Schwanz“ oder Ausläufer. Im Internetmarketing und speziell im Suchmaschinenmarketing bedeutet Long-Tail, dass es abseits von häufig vorkommenden recht allgemeinen Begriffen eine Vielzahl sehr spezieller Keywords oder Keyword-Kombinationen (Searchterms) gibt. Jeder einzelne Searchterm hat für sich genommen zwar ein realtiv geringes Suchvolumen, in der Masse kommen sie jedoch auch auf eine relevante Menge. Ein Beispiel ist das allgemeine ShortTail-Keyword „Schrauben“, das ein hohes Suchvolumen aufweist, ein Longtail-Searchterm wäre zum Beispiel „Modellbau-Schrauben für Holz“ oder „Metallschrauben“. Longtail-Keywords beschreiben zum Beispiel auch Nischen besonders gut. SEO-Maßnahmen oder SEM-Kampagnen lassen sich durch die Kenntnis von relevanten Long-Tail Keywords optimieren, dadurch dass z.B. der cpc gesenkt werden kann.

Social-Proof

Mit Social-Proof ist gemeint, dass es einen „Beweis“ dafür gibt, dass ein Produkt, eine Website, ein Unternehmen oder auch ein User bestimmte Eigenschaften aufweist. Der Beweis wird erbracht über Empfehlungen oder Bewertungen. Diese sind dann besonders glaubhaft, wenn sie von Freunden, Prominenten oder Experten mit einer guten Reputation stammen.

Social-Signals

Social-Signals sind im digitalen Marketing z.B. Likes, Shares und Kommentare, die die Attraktivität der Website messbar machen sollen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Social-Signals und dem Google-Ranking (Platzierung auf den SERPs (Suchergebnisseiten)

Pull-Marketing

Das Pull-Marketing im Internetmarketing verfolgt im Gegensatz zum Push-Marketing die Strategie, dass das Interesse des Kunden z.B. über die Bereitstellung durch qualitativ hochwertigen Content zunächst geweckt werden soll. Der Kunde beschäftigt sich mit dem Produkt und Unternehmen und sucht aktiv nach weiteren Informationen (s.a. Push-Marketing, Permission-Marketing)

Push-Marketing

Von Push-Marketing spricht man in der Onlinewerbung, wenn der Kunde durch Werbeaktionen zum Produkt gedrängt wird. Der Kunde sucht nicht nach Informationen zu einem Produkt, sondern diese werden ihm ungefragt geliefert (s.a. Pull-Marketing, Permission-Marketing).