Lexikon

earned-media

    earned-media oder „verdiente“ Medialeistung ist einer der Grundpfeiler des Social-Media-Marketing: Die Kommunikationsinhalte werden vom Werbekunden nicht „gebucht“, z.B. über Display-Werbebotschaften. Diese Inhalte stammen auch nicht von den Unternehmenswebsites, sondern verbreiten sich viral, beispielsweise über Diskussionen in Blogs und Foren, über Youtube-Videos etc.
    Empfehlungsmarketing und Word-of-Mouth-Marketing sind hier die Stichworte.
    Lanciert wird der Buzz in der Regel von Kommunikationsprofis in Unternehmen oder Agenturen, die Themen streuen und auf Ihre Verbreitung setzen, diese monitoren und steuern wollen.

    EBIT

      EBIT = Earnings before interest and taxes (Gewinn vor Zinsen und Steuern) ist eine wichtige Kennzahl zur Unternehmenswertberechnung.
      Vom Umsatz werden sämtliche Kosten einschließlich Unternehmergehälter und Abschreibungen abgezogen. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen werden die Unternehmergehälter oft über- oder unterbewertet. Deshalb wird hier in der Regel ein kalkulatorisches Unternehmergehalt angenommen, das das Unternehmen einem angestellten Mitarbeiter / Geschäftsführer mit gleichen Aufgaben bezahlen müsste.
      (s.a. EBITA)

      EBITA

        EBITA = Earnings before interest, taxes and amortization (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Im Gegensatz zum EBITDA wird bei den Abschreibungen nicht zwischen materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen unterschieden. (s.a. EBIT)

        EBITDA

          EBITDA = Earnings before interest and taxes, depreciation and amortization (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf materielle und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) ist eine Kennzahl zur Unternehmenswertberechnung. (s.a. EBIT und EBITA)

          eCommerce

            electronic commerce oder elektronischer Handel ist letztendlich ein Fernabsatzgeschäft (Versandhandel). Es gelten ähnlich rechtliche Aspekte des Verbraucherschutzes, wie z.B. Rückgabe ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen. e-Commerce ist zusammen mit Onlinebanking der Hauptvertreter der Trankaktionsfunktion des Internets.

            EITI-Modell

              Die Nutzungsmotive und Bedürfnisse korrespondieren mit vier grundlegenden Funktionen von Websites, die durch das EITI-Modell (Entertainment, Information, Transaktion und Interaktion) beschrieben werden.

              EITI-Modell - die vier Funktionen

              Im Handbuch ist das ausführlich beschrieben EITI-Modell

              EITI-Modell – Strategie und Konzeption von Internetprojekten

                 

                Das EITI – Modell: Entertainment – Information – Transaktion – Interaktion

                Es beschreibt die vier grundlegenden Funktionen von Webseiten, die mit den Nutzungsmotiven der User korrespondieren. Es sind dies die Bedürfnisse Entertainment, Information, Transaktion und Interaktion (EITI). Davon ableiten lassen sich Website-Tools, die den Nutzungsmotiven zugeordnet werden können. Verschiedene Tools können mehrere Bedürfnisse bedienen.

                Die vier grundlegenden Funktionen von Websites

                • Entertainment
                • Information
                • Transaktion
                • Interaktion

                EITI-Modell

                 

                Strategische und konzeptionelle Ebene:

                Strategische Ebene
                Nutzungsmotive: Warum sollen User das Internetangebot nutzen und welche Bedürfnisse werden damit befriedigt?
                z.B. um sich zu informieren, günstig einzukaufen etc.

                Konzeptionelle Ebene
                Herunterbrechen der strategischen Ebene auf die Komposition einzelner Funktionen
                Über welche Tools und Funktionen muss die Website verfügen und wie stehen diese miteinander im Beziehung?
                z.B. Shop, Forum, Produktbewertungen etc.

                 

                Verteilung der vier EITI – Funktionen

                1. Gleichverteilung

                Jede Funktion ist gleich gewichtet (je 25%).
                Die Summe der Anteile ergibt 100%

                EITI-Modell-Gleichverteilung

                2. Beispiel: Schwerpunkt Themen-Forum

                Verteilung

                • Keine Transaktion: Kein eigener Shop
                • Entertainment: z.B. Gewinnspiele
                • Information: zu den Themen des Forums z.B. Berichte
                • Interaktion: Austausch der Forenuser über Produkte, Empfehlungen etc.

                EITI-Modell-Themenforum

                3. Beispiel: Onlineshop – Toolfunktionen kumuliert

                Konzeption:
                Online-Shop mit Produktempfehlungen von Usern für User.

                Tools:

                EITI-Modell-Tabelle-Online-Shop-Produktbewertung

                EITI-Modell-Onlineshop-mit-Produktempfehlungen-von-Usern-fuer-User

                 

                Erfolgsmessung

                  Die Erfolg einer Onlinemarketing-Kampagne hängt von deren Ziel ab. Grundsätzlich ist zu unterscheiden in Response-Kampagnen einerseits und in Brandingkampagnen auf der anderen Seite. Zur Erfolgsmessung von Responsekampagnen können die Kennzahlen ctr, cpa, cpc, cpl oder cpo verwendet werden. Brandingkampagnen sind erfolgreich, wenn sich die Markenbekanntheit und oder die Imagewerte verbessern. Die Erfolgsmessung geschieht über eine Pre- / Postmessung. Dazu wird die Markenbekanntheit mittels einer gestützten oder ungestützten Befragung zunächst vor dem Start einer Kampagne gemessen und dann nach Ende der Kampagne. Beide Werte werden dann miteinander verglichen.

                  Eye-Tracking

                    Mit Eye-Tracking wird der Blickverlauf eines Users gemessen, um beispielsweise festzustellen welche Bildschirmbereiche er in welcher Reihenfolge wie lange betrachtet. Abgetragen werden die Ergebniss in sogenannten Heat-Maps.