Lexikon

Page-Authority (PA)

    Die Page-Authority (PA) ist eine SEO-Kennzahl von moz. Sie beschreibt auf einer Skala von 1 – 100 wie gut eine bestimmte Unterseite auf Google rankt (je höher desto besser). Im Gegensatz dazu beurteilt die Domain-Authority (DA) die komplette Website.

    PageImpression (PI)

      PageImpression oder PI sind Seitenzugriffe. Weitere Onlinemarketing-Kennzahlen sind Visits (Besuche) sowie User (Nutzer). PI ist immernoch DIE Währung im Internet. Der TKP (Tausender-Kontakt-Preis) gezieht sich darauf.

      paid-content

        Mit Paid-Content (bezahlter Inhalt) sind Inhalte gemeint, die dem User kostenpflichtig zur Verfügung gestellt werden. Dazu können zwar neben Text-Artikeln auch Videos oder Musikstücke gehören, diese werden im engeren Sinne in der Regel aber nicht dazugezählt.

        Permission-Marketing

          Der ehemalige Yahoo-Manager Seth Godin prägte diesen Begriff. Er umfasst die These, dass ein „erlaubter“ Kontakt effizienter sei als eine breitgefächerte Kommunikationsstrategie. Im ersten Schritt reagiert ein Rezipient auf eine werbliche Ansprache bzw. agiert aktiv und ergreift die Initiative. Er wünscht die (weitere) Kontaktaufnahme durch den Anbieter. Bei jedem weiteren Kommunikationsschritt gibt der User sein mindestens implizites Einverständnis für den nächsten Kontakt. Dabei kann der Rezipient jederzeit sein Einverständnis widerrufen.
          Permissionmarketing wird in der Regel dem Email-Marketing zugeschrieben und meint oft verkürzt das double-opt-in Verfahren beim Newsletter-Marketing.
          Allerdings geht der Ansatz des permissionbased Marketing weit darüber hinaus und kann auf jede Direktmarketing-Strategie angewendet werden. Enthusiasten gehen sogar noch einen Schritt weiter und interpretieren es auch als Erlaubnis, wenn einer klassischen TV- oder Printkampagne Aufmerksamkeit geschenkt wird oder sogar noch allgemeiner, wenn einem Redner bzw. dem Gegenüber zugehört und die Kommunikation nicht abgebrochen wird. Dies ist etwas zu viel des Guten und man sollte den Ansatz des Permission-Marketing auf den Response-Marketing Bereich (Dialog-Marketing, Email-Marketing) beschränkt lassen.

          pps

            pps bedeutet pay-per-sale und beschreibt eine Vergütung nach abgeschlossenem Verkauf (s.a. affiliate-marketing )

            Pre-Seed-Phase

              Mit der Pre-Seed-Phase ist die Gründungsphase eines Startup-Unternehmens gemeint. Zu diesem Zeitpunkt existiert eine Geschäftsidee und ein rudimentäres Produkt, das jedoch noch nicht die Marktreife erlangt hat. Der Pre-Seed-Phase schließt sich die Seed-Phase an.

              Publisher

                Ein Publisher ist ein Webseitenbetreiber, der den Content im Internet zur Verfügung stellt. Dabei kann es sich sowohl um redaktionellen Content als auch um User-Generated-Content handeln. Website-Betreiber finanzieren sich in der Regel über Werbeeinnahmen. Dazu definieren sie auf ihrer Website bestimmte Flächen (Inventar), die sie für Displaywerbung vorsehen. Es gibt jedoch auch andere Einnahmearten wie z.B. Textlinks, Affiliate-Einbindungen oder Sponsored-Artikel. Publisher vertrauen sich für den Verkauf oft auch Vermarktern an, die als Mittler zwischen den Werbekunden und den Werbetreibenden fungieren. Die Advertiser (Werbetreibende) buchen dieses Werbeplatzierungen entweder direkt bei dem Publisher, über Agenturen, die wiederum mit Vermarktern zusammmenarbeiten oder über Netzwerke.

                Pull-Marketing

                  Das Pull-Marketing im Internetmarketing verfolgt im Gegensatz zum Push-Marketing die Strategie, dass das Interesse des Kunden z.B. über die Bereitstellung durch qualitativ hochwertigen Content zunächst geweckt werden soll. Der Kunde beschäftigt sich mit dem Produkt und Unternehmen und sucht aktiv nach weiteren Informationen (s.a. Push-Marketing, Permission-Marketing)