above-the-fold

Der Internetmarketing-Begriff above-the-fold (ATF) beschreibt im Gegensatz zu below-the-fold die Platzierung eines Onlinewerbemittels im zuerst sichtbaren Bereich einer Website. Das Online-Werbemittel soll damit ist ohne Scrollen zu mindestens 50% bei einer Auflösung von 1024×768 Pixel zu sehen. Siehe auch IAB

Absprungrate

Die Absprungrate ist im Onlinemarketing eine Kennzahl, die die Attraktivität des Internetauftritts für den Nutzer darstellt. Bei einer 100%-igen Absprungrate verlassen alle Nutzer nach dem ersten Seitenaufruf wieder das Webangebot. Bei einer Absprungrate von 50% jeder zweite. Die Absprungrate ist der Anteil der Sitzungen (Visits) mit nur einem Seitenaufruf an der Gesamtzahl aller Sitzungen und wird als Prozentwert angeben.

Lexikon

Advertiser

Mit Advertiser ist der Werbende, also der Werbekunde gemeint, der Werbeleistungen einkauft. Im Onlinemarketing sind Werbeleistungen häufig Platzierungen auf einer Website. Der Webseiten-Inhaber bzw. der Publisher ist der Anbieter der Werbeplätze (Supply-Side) , der Advertiser ist der Nachfragende (Demand-Side).

Affiliate

Ein Affiliate ist im Affiliate-Marketing der Publisher, auf dessen Webseite die Werbung des Merchants geschaltet wird. Der Affiliate wird in der Regel über Provisionsmodelle, cpo oder cpl vergütet.

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing bezeichnet Onlinewerbung im Sinne einer Vertriebskooperation. Der Werbetreibende (Merchant, Advertiser) wirbt auf der Website des Publishers (Affiliates). Wird darüber eine Transaktion getätigt, erhält der Publisher eine Vergütung in der Regel als Provionszahlung auf Abverkauf. Es gibt außer diesem pay-per-sale (pps) auch andere Vergütungsmodelle, die ebenfalls auf die Useraktion (ppa = pay-per-action) bezogen sind wie z.B. der pay-per-lead (ppl). Hier äußert der User Interesse an dem Unternehmen oder Produkt, indem er sich z.B. für einen Newsletter anmeldet oder Informationen zu einem Produkt anfordert. Weiterhin gibt es auch ein ppc (pay-per-click) Abrechnungsmodell, das aber in der Praxis kaum noch vorkommt.
Im Affiliate-Marketing auf pps-Basis wird das Risiko vom Advertiser auf den Publisher verlagert. Nur wenn ein Kauf getätigt wird, erhält der Publisher eine Vergütung, falls nicht, geht er leer aus und hat die Werbeplatzierung auf seiner Webseite umsonst hergegeben.

App

App ist eigentlich die Abkürzung für Application, also Anwendungsprogramm. Mit Apps werden aber kleine eigenständige Programme bezeichnet, die auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets laufen.

AR – Augmented Reality

AR oder Augmented Reality bedeutet übersetzt in etwa „Erweiterte Realität“. Ein Beispiel sind halbdurchlässige Brillen, durch die der Nutzer einerseits die Umgebung sehen kann und andererseits zusätzliche Informationen in die Brille projeziert bekommt. Verwandt aber in Abgrenzung dazu steht die Definition des Internetbegriffs VR bzw. Virtual Reality.

Banner

Banner sind im Online-Display-Advertising die verbreitetsten Werbeformen.
Ein Banner wird definiert aus:
a) Größe in Pixel (z.B. 728×90). Die erste Zahl ist Breite, die zweite beschreibt die Höhe.
b) das Gewicht in KB: Die Dateigröße z.B. 40KB
c) das Format: Gif, JPEG als Bilddateien bzw. flash und HTML als RichMedia

Dazu gibt es internationale Standardisierungen, die vom IAB veröffentlicht werden.
http://www.iab.net/guidelines/508676/508767/displayguidelines

below-the-fold

Im Gegensatz zu AFT (above-the-fold) meint der Fachausdruck below-the-fold (BTF) im Onlinemarketing die Platzierung eines Onlinewerbemittels unterhalb des zuerst sichbaren Bereiches einer Website.

Billboard

Definition: Das Billboard als ein Format für Online-Displaywerbung ist in der Regel 970×250 Pixel groß und wird oben above-the-fold platziert. Aufgrund seiner Größe ist diese Internetwerbeform für Onlineadvertising zur Imagebildung und für den Ausbau und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades geeignet.

billboard

Blog

Ein Blog ist eine Form des User-Generated-Content, bei dem ein Seitenbetreiber BlogArtikel erstellt und diese von Usern kommentieren lassen kann. Der Unterschied zu einem Forum oder zu einer Community besteht darin, dass in einem Blog nur der Blogbetrieber Themen vorgeben kann und die User höchstens darauf eingehen können. Im Forum kann jeder angemeldete User eigene Themen eröffnen, über die dann diskutiert wird.

Brand-Safety

Von Brand-Safety spricht man im Internetmarketing, wenn eine Werbung in einem Umfeld erscheint, die der Marke nicht schadet. Ein Negativbeispiele wäre z.B. Werbung auf einer rassistischen oder pornografischen Website. Der Kontext jedweder Werbung ist zu beachten, da immer ein wechselseitiger Imagetransfer stattfindet.

Call-to-Action

Call-to-Action bedeutet Handlungsaufforderung. Bei response – orientierten Marketingkampagnen wird eine eindeutige, möglichst plakative Handlungsaufforderung benötigt. Dies erhöht die Response – bzw. Klickrate bei Banner oder Textwerbung.

Der Call to Action Hinweis muss möglichst kurz und eindeutig formuliert und prominent platziert werden. Oft steht die Klickaufforderung direkt in einem blinkenden Klickbutton (z.B. „Hier klicken“). Auch wenn es sehr banal wirkt: Ein gelungener Call-to-Action kann die Klickrate um ein vielfaches steigern.

Daneben steigert ein Responseverstärker die Klickrate enorm. Bei einem Responseverstärker werden bestimmte zeitlich oder mengenmäßig verknappte Vorteile herausgestellt, die eine sofortige Aktion des Users provozieren sollen, z.B. Angebotsaktionen.

Canvas-Fingerprinting

Canvas-Fingerprinting ist eine Trackingmethode, bei der keine Cookies weder im Browsers des Users noch im Flash-Player (s. Flash-Cookie)  gespeichert werden. Ermittelt werden mit Hilfe eines HTML(5)-Elements Merkmale wie z.B. Browser, Betriebsystem, Grafikkarte, installierte Schriften etc. Diese Informationen dienen der Identifikation des Computers, werden auf einem externen Server gespeichert und liegen nicht auf der Festplatte des Users. Somit können sie vom User nicht gelöscht und schwer verhindert werden.

Cloud

Die Wolke: Dateien werden auf fremden Servern gespeichert. Der Vorteil ist, dass der User von überall aus über das Internet auf seine Daten zugreifen kann. Der sicherlich bekannteste Dienst ist das US-Unternehmen dropbox.com. Als problematisch empfunden wird, dass die Dateien oft auf ausländischen Servern liegen, wo weniger strenge Datenschutzbestimmungen gelten.

 

Community

Mit einer Internet-Community ist eine Website gemeint, auf der sich die User austauschen können und eine Gemeinschaft bilden. Letzteres steht im Vergleich zu anderen User-Generated-Content -Seiten im Fokus, wobei die Abgrenzungen zu einem Themenforum fließen sind. Communities bestehen aus einem harten Kern an engagierten Mitgliedern, die sich oft auch außerhalb des Forums treffen. Auch die Verweildauer der Member ist länger, es werden nicht nur einige konkrete Fragen gestellt, sondern das Thema interessiert über einen längeren Zeitraum. Communities ranken sich um ein Hobby, einen Lebensabschnitt oder eine (berufliche) Interessensgemeinschaft. Beispiele sind abnehmen.com, babyforum.de, campen.de, hochzeitsforum.de, pferd.de , praxisfit.de oder radforum.de.

Content-Marketing

Jedes Unternehmen hat es: Fachwissen. Und dieser Content ist auch oft schon qualifiziert formuliert und liegen in Form von (PR-) Texten oder (Produkt-) Videos vor. Was ist also naheliegender als diese Inhalte auch für Marketingaktionen (Content-Marketing) im Social-Media zu verwenden? Dieser Content muss nicht zwingend unabhängig wirken ( das ist auch der Unterschied und die Abgrenzung zu Native-Advertising ), sondern kann durchaus erkennbar vom Anbieter / Werbetreibenden stammen. Dies ist auch allemal glaubwürdiger als enttarnte Schleichwerbung.  Guter Content egal welchen Ursprungs bedeutet zudem einen Mehrwert für die User.

Ausprägungen sind die klassischen PR-Mitteilung von Unternehmen, das Engagement auf User-Generated-Content – Seiten wie zum Beispiel Kommentare in Blogs oder Forenbeiträge bis hin zu ganzen gesponsorten Contentbereichen einer Website. So finden sich z.B. auf Community-Seiten gekennzeichnete Unterforen von Hersteller und Handel zum Presales- und After-Sales -Service.

conversionrate

Die Konversionsrate beschreibt das Verhältnis der Anzahl von Besuchern zu einer erfolgten Aktion der User. Besuchen beispielsweise 1.000 User eine Website und bestellen davon zwei Personen im eshop, beträgt die Conversion-rate (CR) 0,2%.  Je nach Zielsetzung und Fragestellung bezieht sich die Konversions-Rate aber auch auf andere Aktionen des Users, z.B. Newsletterregistrierung oder Probefahrtbuchung bei der Lead – Generierung.

Cookie

Nein, hier ist kein Keks gemeint, sondern eine kleine Javascript-Text-Datei, die beim Surfen im Internet auf dem eigenen Computer gespeichert wird. Im Wesentlichen dient sie der Wiedererkennung des Users (genaugenommen des Computers) und wird hierbei für verschiedene meist werberelevante Zwecke genutzt. Klickt man z.B. auf einen Banner, der zu einem Shop führt, wird ein Cookie auf die Festplatte geschrieben. Erfolgt auch erst einige Tage später ein Kauf, kann dieser diesem Banner zugeordnet werden. Cookies sind eine technische Vorraussetzung für das affiliate-marketing. Prinzipiell kann man Cookies zwar in jedem Browser deaktivieren, dann lässt sich das Internet aber faktisch nicht mehr nutzen. Schauen Sie selbst in ihrem Browser wieviele Cookies gespeichert sind.

Als Weiterentwicklung des relativ simplen Cookie-Tracking fungieren heute Flash-Cookie und Canvas-Fingerprinting als Techniken zu Identifzierung des Computers.